Archive November 2011

Kreisschnellschach-EM in Ansbach

Wer hat Lust mitzuspielen?

Kreis-Schnellschach-Einzelmeisterschaft 2011/2012 am 04.12.2011

AmSonntag, den 04.12.2011, findet die diesjährige Kreis-Schnellschach-Einzelmeisterschaf statt.

Ausrichter ist der SC Ansbach. Gespielt wird im Vereinslokal „Rezatstuben“, Adalbert-Pilipp-Str. 42, 91522 Ansbach.

Beginn ist um 10.00 Uhr (Meldeschluss 09.45 Uhr).Es wird gebeten, die Voranmeldungen bis 01.12.2011 dem Kreisspielleiter zukommen zu lassen, damit es bei Beginn der Veranstaltung nicht zu unnötigen Verzögerungen kommt.

Die ersten 3 – 4 Runden werden vormittags gespielt. Ab ca. 12.00 Uhr Pause bis ca. 12.45 Uhr. Die restlichen Partien finden dann anschließend statt.Bedenkzeit: 20 Minuten / Auswertung über Swiss-Chess

Turnierleitung: Franz Geppert

Blitz MM-Titel verteidigt

Wir konnten neben unseren beiden Mannschaften zwei Teams aus Bad Windsheim und ein „Dreier-Team“ aus Heilsbronn begrüßen. Somit war nach der Vorrunde bereits klar, dass Bechhofen I (Christoph, Klaus, Astrid und Karlheinz) mit vier Siegen und vier Punkten Vorsprung vor Bechhofen II, Bad Windsheim I und Heilsbronn wohl als Sieger aus dem Rennen geht. Nach der Rückrunde konnte sich dann Heilsbronn (durch das einzige 2:2 gegen Bechhofen I) knapp vor Bad Windsheim I und Bechhofen II für den 2. Platz zur Qualifikation im Bezirk sichern.

  Bericht Heilsbronn: http://www.schachclub-heilsbronn.de/Berichte/2011Blitz4erKreis.pdf

Erster Sieg in der Oberliga

Nachdem ich bei meinem neuen Verein, den SF Berlin, die erste Runde in der Oberliga pausierte und die zweite etwas seltsam verlor, konnte ich am vergangenen Sonntag gegen den SV Glückauf Rüdersdorf meinen ersten vollen Punkt einfahren.

Die Partie entschied sich allerdings schon nach 16 Zügen, als mein Gegner einen unklugen Springerrückzug ausführte und ich daraufhin eine Leichtfigur gewann:

Nach Sc6-e7 gewinnt der simple Bauernvorstoß d5-d6 eine Leichtfigur. Der Rest war eigentlich Sache der Technik, ich leistet mir jedoch noch einige größere und kleinere Ungenauigkeiten, so dass der erste volle Punkt erst nach 54 Zügen feststand:

Nach Ke4-e5 befindet sich Schwarz in Zugzwang. 1-0

Am gestrigen Donnerstag dann noch eine weitere Kuriosität:
In einem Pokalspiel (Betriebsschach, wobei ich für das Bezirksamt Tempelhof gemeldet bin) überschritt ich nach 51 Zügen die Zeit! Ich ging davon aus, dass mit 2h + 1h (oder 1/2h) für den Rest der Partie gespielt wird, allerdings standen für die gesamte Partie nur die anfänglichen 2h zur Verfügung.
Hier die Stellung:

Stellung nach Sh3-g5: Weiß kann keine Figur mehr ziehen, es droht vernichtend der Einschlag des Läufers auf h2. Allerdings Zeitüberschreitung meinerseits, somit: 1-0.

Nachruf

   Anfang der 80er Jahre lernte ich Adalbert (Ali) Regner aus Arberg kennen. Zusammen mit Robert Mittermeier, Klaus Rank und Ottmar Heumann unterhielten sie sich in der Rathausstube in Bechhofen über Schach. Am Nachbartisch konnte ich das Gespräch ein wenig belauschen. Nach kurzer Zeit traten die vier Schachbegeisterten unserem Schachclub bei. In den ersten beiden Jahren spielten sie nur zusammen als Vierermannschaft in der Kreisklasse und gewannen immer souverän. 1987 bezwang Ali in der Vereinsmeisterschaft hintereinander die beiden Spitzenspieler Klaus Petrasch und Klaus Böse. Eine Niederlage in der 3. Runde gegen den damaligen stärksten Jugendspieler Ralf Vollmer beendete dann aber noch die Träume von der Meisterschaft. In der darauffolgenden Saison wechselte Ali auf das 3. Brett in der ersten Mannschaft. Unser Team verstärkte er bis 1997. Danach wollte er etwas kürzer treten und spielte bis 2006 in unserer 2. Mannschaft. Vor ein paar Jahren verwirklichte er seinen Traum in die Philippinen auszuwandern und unser Kontakt war nur noch sporadisch, wenn er sich 1 bis 2 Mal im Jahr im Club sehen lies.

 Neben Schach war Ali auch ein herausragender Mühlespieler. Ende der 90-er Jahre brachte er mir bei einem Fest meine einzige Mühle-Niederlage in einem Match über 5 Siege bei. Ich lernte Ali als einen immer gut gelaunten Freund kennen. Aber auch über seine Arbeit und seine Sorgen haben wir uns ausgetauscht. Wie mir berichtet wurde, schienen diese in den letzten Jahren etwas die Oberhand gewonnen zu haben. Am Heilig Abend wäre Ali 51 Jahre alt geworden. Er ist bereits auf den Philippinen beigesetzt worden.

 Lieber Ali: Der Schachclub und deine Schachfreunde werden dir immer ein ehrendes Andenken bewahren.

 Klaus Böse

Schachfreund und 1. Vorsitzender   

Wichtiger Sieg der Ersten

In der dritten Runde empfingen wir den SV Altensittenbach mit den beiden FIDE-Meistern Gerd und Frank Röder zum fälligen Mannschaftskampf. Nach 1 Stunde kam ein Rückschlag, da Thomas unnötig eine Figur eingestellt hatte. Gleichzeitig glaubten alle, dass die Partie von Klaus  das 1:1 bedeuten sollte. Aber es wurde die längste Partie mit über 80 Zügen. Nun aber mehr zum Kampf: 

Nach 1 ½ Stunden einigten sich die beiden FM’s an Brett 1 auf Remis. Nach etwas über 2 Stunden musste dann Thomas die Waffen strecken. Daniel fand an Brett 8 keine Möglichkeiten und nahm das Remisangebot seines Gegners an. Nach knapp 3 Stunden akzeptierte auch Harry das Remis in ungeklärter Stellung. Zu dem Zeitpunkt stand der Kampf jedoch sehr gut. Für den Ausgleich zum 2 ½ zu 2 ½ sorgte dann kurz nach der Zeitnotphase Christoph mal wieder mit einer tollen Leistung. Während dieser jedoch brillierte Johann mit einem Sekundenwettkampf, nachdem er kurz zuvor das Remisangebot seines Gegners abgelehnt hatte und seinen Gegner um 14.10 Uhr zur Aufgabe zwang. Unser Team lag erstmals in Führung. Somit konnte Patrick seine Partie beruhigt Remis geben. Alle mussten dann noch eine gute Stunde auf ihren Vorstand warten, der dann zu guter Letzt für den 5:3 Endstand sorgte.

SC Bechhofen 1 DWZ SV Altensittenbach 1 DWZ  

1

Lutz, Dieter

2215

1

Röder, Gerd, Dr.

2095

½ – ½

2

Alsheimer, Christoph

2231

2

Wallinger, Manfred

2142

1 – 0

3

Lutz, Thomas

2010

3

Röder, Frank

2137

0 – 1

5

Wind, Patrick

1974

4

Endres, Christian

2049

½ – ½

6

Kaiser, Harald

1986

6

Auer, Günther

2017

½ – ½

7

Böse, Klaus

1951

7

Rösch, Otto

1892

1 – 0

11

Holzer, Johann

1909

9

Ammon, Tobias

1993

1 – 0

13

Weber, Daniel

1883

12

Ammon, Fabian

1433

½ – ½

 

Leider kam unsere 2. Mannschaft mit 3:5 in Fürth unter die Räder.

 

Unglückliche Niederlage

Nachdem unser Team am vergangenen Wochenende in der AK U20 unglücklich mit 1 1/2 zu 2 1/2 die Punkte lassen musste, machte es heute unser U 16 Team nach. Wir empfingen die SG Büchenbach/Roth zum fällligen Mannschaftskampf. Patrick musste als erster gegen A. Kellermann die Segel streichen. Nach 2 1/2 Stunden konnte man trotzdem auf einen Sieg hoffen. Daniel bezwang im Spitzenmatch der beiden amtierenden Mittelfränkischen Meister Jonas Hacker und glich aus. Doch dann kam plötzlich Nico raus und vermeldete ein Remis gegen Tobias Lauterbach. Die Stellung war doch vor 2 Minuten mit 2 Mehrbauern noch gewonnen gewesen. Schade, er hat eine Zugzwang-Variante falsch berechnet und stand weiter auf Gewinn. Ein halber Punkt war verschenkt. Andreas spielte wieder gut. Mit einer Sekunde Restbedenkzeit ging er durch die erste Zeitkontrolle gegen Thomas Hollmann. Leider machte er dann in der zweiten „Zeitknappheit“ ungenaue Züge und verlor noch. Kopf hoch!

Deutschland wurde Europameister

Da es bei einigen Schachfreunden nicht so präsent war: Einen nicht ganz zu erwarteten Sieg bei der Europamannschaftsmeisterschaft (es war auch gleichzeitig der erste für Deutschland) gab es für das deutsche Team. Zu den Leistungsträgern gehörte auch GM Jan Gustafsson, der ja vor 4 Jahren bei uns zu einer überzeugenden Simultanveranstaltung war. Auf dem Bild spielt er gegen den neuen Deutschen U16 Meister Leon Mons.

Bericht Homepage J.G.: http://www.jan-gustafsson.de/jans-kolumne/beitrag/europameister/